Pfingstmontag. Mit Kreativität und Neuanfang wird das Pfingstfest assoziiert und ich – feiere tatsächlich etwas Neues. Ein dreifaches Hurrah! Denn ein Herzensprojekt ist auf dem Weg zum Buch!
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle von der Veröffentlichung eines ganz anderen Buches berichten. So wie ich es Anfang Jahr vorgesehen und in Rückblick auf mein Schreibjahr geschrieben hatte.
Es kam anders. Mein zweites Roman-Baby wollte zuerst fertig werden. Der Jura hat mich gerufen.
Ruf des Jura.
Ich kann es ehrlich gesagt, selbst noch kaum fassen. Ich bin richtig aus dem Häuschen.
Sechs Wochen Kurs „Vom Manuskript zum Buch“
Ich habe mich entschieden, mein Buch selbst zu verlegen. In Selfpublishing oder Verlag habe ich darüber berichtet. Der Kurs Vom Manuskript zum Buch war der zentrale Punkt der letzten Wochen und kam genau zur rechten Zeit.
Mein Manuskript Ruf des Jura war parat, als ich auf diesen Kurs stieß, mich spontan anmeldete und nun alle Schritte zur Veröffentlichung durchgemacht habe.
Noch einmal habe ich mir Klarheit verschafft, Erwartungen und Ziele des Buches geklärt. Noch einmal an den Grundlagen gefeilt, damit ich mich nicht verzettle.
Erst dann fing ich an, das Manuskript für die Veröffentlichung vorzubereiten. Lektorat und Korrektorat waren schon abgeschlossen. Jetzt ging es darum, das Layout zu bestimmen und das Buch aufzusetzen. Genau. Die Vorbereitung zum Drucken.
Gottlob konnte ich auf meine Erfahrungen im Erstellen komplexer und grosser Dokumente zurückgreifen. Ansonsten hätte ich das wohl jemandem abgegeben, der sich mit Buchsatz auskennt. Ich habe viermal neu angefangen, schlussendlich ist alles gut gegangen. Das Gute daran war, ich habe nochmal gesehen, was noch fehlte.
Die Covergestaltung hat mir zuerst grossen Respekt eingejagt. Doch nach allem bin ich sehr zufrieden damit. Es wird dir hoffentlich genau so gut gefallen. Du wirst es noch zu Gesicht bekommen.
Zum Cover gehören auch der Klappentext, damit du weisst, um was es im Buch geht. Und erst dann – habe ich Titel und Untertitel definitiv bestimmt.
Die ganze inhaltliche Richtung ist klar geworden.
Danach ging es rasch, weil ich schon einiges recherchiert hatte: Print-on-Demand Anbieter definitiv bestimmen. Ich habe entschieden, mit BoD – Books on Demand GmbH zusammenzuarbeiten. Noch einmal ging es um das definitive Format, die Preise und die ISBN-Nummern.
Dann kam der Klick auf: „Auftrag freigeben“.
Ein sehr bewusst ausgeführter Klick. Ein heiliger Moment.
Jetzt sitze ich da. Und warte. Auf mein Probeexemplar. Das „Gut zum Druck“. Ich bin nervös. Aber dagegen hilft Tee … der Garten … Kochen.
Die Zeit brauche ich aber auch, denn es geht um Sichtbarkeit: Fahrplan für die Veröffentlichung erstellen, Marketingplan aufgleisen. Das müsste ich ja auch tun, wenn ich mich ganz klassisch für einen Verlag entschieden hätte.
Ja, es passiert gerade sehr viel. Und garantiert hätte ich aus Unwissenheit und Unerfahrenheit in den letzten Wochen viel zu viele Fehlentscheidungen getroffen, vieles zu kompliziert gestaltet und dabei nicht nur viel Zeit verloren.
Ich bin sehr froh, mich für diesen Kurs entschieden und teilgenommen zu haben. Trotz Selbstbestimmung ist es gut, seine Grenzen zu kennen. Ich muss auch als Selbstverlegerin nicht alles alleine machen und nach dem Motto Try & Error lernen. Zudem geht es um Professionalität. Es lohnt sich, die Unterstützung von ExpertInnen zu holen.
Angaben zum Buch – was ich schon sagen kann
Jetzt freue ich mich sehr, schon einige Angaben über mein Buch zu teilen:
- Titel: Ruf des Jura; 312 Kilometer zu sich selbst
- Format: 12 x 19 cm; 190 Seiten, gebunden, Taschenbuch und E-Book
- Bestellbar bei: BoD und überall im Handel
- Erscheinungsdatum geplant: 12. August 2026
Ich habe mich für ein handliches Format entschieden, das auch ideal ist für unterwegs. Dazu kein Schnickschnack, kein Schutzumschlag, der verloren gehen könnte.
Sobald es der Veröffentlichungsprozess erlaubt, gebe ich den Link zum Buch im BoD-Shop bekannt.
Wie es weiter geht
Im zweiten Teil meiner „Launch-Newsletter-Reihe“ erfährst du in meinem „Brief aus dem Berner Jura“ exklusiv und vor der Veröffentlichung, um was es in meinem Buch geht und warum ich es geschrieben habe.
Jetzt freue ich mich, wenn du Ruf des Jura; 312 Kilometer zu sich selbst begleitest und danke dir für deine Unterstützung. Vielleicht erzählst du anderen schon jetzt von dem Buch oder leitest diesen Newsletter weiter.
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