12 von 12 im April 2026

Heute ist wieder der Tag, an dem viele Bloggerinnen und Blogger ihren Alltag mit zwölf Bildern dokumentieren. Das Format „12 von 12“ wurde ursprünglich von Draußen nur Kännchen ins Leben gerufen – und ich mag es sehr, weil es die kleinen Momente sichtbar macht, die im Alltag sonst oft untergehen.

Diesmal fällt der 12. auch noch auf einen Sonntag. Und irgendwie passt das perfekt. Nach einer vollen Woche spüre ich heute das Bedürfnis, bewusst langsamer zu machen und mich dem zuzuwenden, was mir guttut.

Der Chanson-Titel des französischen Künstlers Christof Monnin begleitet mich dabei durch den Tag: „Je fais un coeur“ – Ich mache ein Herz.

Und genau das wird heute mein Motto: Herzen an mich selbst senden. 

Der Frühling ist da – und ich noch irgendwo dazwischen

Der Frühling ist endgültig eingezogen. Mit ihm kommen neue Ideen, leichtere Gedanken und dieses leise Gefühl von Aufbruch.

Und doch bin ich innerlich noch nicht ganz angekommen. Ich befinde mich irgendwo zwischen dem Loslassen des Winters und dem Wunsch, „wie aus dem Ei gepellt“ ins Sommerhalbjahr zu gleiten.

Je fais un coeur.

Zwischen Winterrest und Frühlingsgefühl

Draussen zeigt sich schon alles heller, freundlicher und farbiger. Und ich merke, wie sehr ich mich nach Leichtigkeit sehne.

Aber genau diese Zwischenzeit ist gar nicht unangenehm, sondern einfach ehrlich: noch nicht ganz da, aber schon auf dem Weg.

Je fais un coeur.

Gedanken an Frühlingsputz

Mich beschäftigt gerade sehr der Gedanke an Frühlingsputz. Ausmisten, ordnen, durchlüften – innerlich wie äusserlich.

Eigentlich hätte ich direkt Lust loszulegen. Aber in den nächsten Wochen werden Handwerker im Haus sein, und deshalb verschiebe ich dieses Projekt lieber. Nicht alles muss sofort geschehen.

Je fais un coeur.

Loslassen – nicht nur in der Wohnung

Beim Gedanken ans Aufräumen merke ich: Es geht gerade nicht nur um Staub und Schränke. Sondern auch um die Frage, was bleiben darf … und was gehen kann.

Frühling ist auch genau das: nicht alles neu machen, sondern bewusster wählen.

Je fais un coeur.

Zeit für Entlastung

Ich denke heute auch über eine sanfte Reinigungs- oder Fastenzeit nach. Weniger Schwere, weniger Ballast, dafür mich mit Gemüse, Salate, Früchte und Einfachheit verwöhnen.

Allein die Vorstellung fühlt sich schon leicht an. Ich kenne dieses Gefühl aus Erfahrung: Wird das Verdauungssystem entlastet, fühlt sich der Kopf freier an und ich habe mehr Kraft.

Je fais un coeur.

Der Entschluss darf noch warten

Ob ich tatsächlich damit beginne, entscheide ich heute noch nicht. So wie beim Frühlingsputz gilt auch hier: Nicht alles muss heute entschieden werden.

Manchmal ist es schon genug, wenn ein Gedanke in einem zu arbeiten beginnt.

Je fais un coeur.

Mein erster Haferdrink

Diese Woche ist etwas Neues bei mir eingezogen: ein Mylky. Eine Frau hatte mir davon erzählt – und die Idee, pflanzliche Milch selbst herzustellen, hat mich sofort angesprochen.

Ich nutze in meiner Küche schon länger Haferdrink, aber bisher fehlten mir Zeit und Musse, sie selbst zu machen. Heute ist Premiere.

Je fais un coeur.

Einfach, praktisch und ohne Zusatzstoffe

Ich bereite meinen ersten Haferdrink mit Zutaten zu, die ich ohnehin im Haus habe – und bin ehrlich nicht nur ein bisschen begeistert.

Es gibt keine Verpackung zu entsorgen, keine Zusatzstoffe im Haferdrink, mehr Selbstgemachtes:

Das fühlt sich genau nach der Art von Veränderung an, die ich gerade mag. Klein, aber stimmig.

Je fais un coeur.

Roman-Meilenstein

Ich feiere noch etwas anderes: Diese Woche habe ich mein überarbeitetes Romanmanuskript für die zweite Runde ans Lektorat geschickt. Es ist das kleinere meiner Romanprojekte.

Ein grosser Schritt. Einer, der Mut braucht – und gleichzeitig ein schönes Gefühl von Weitergehen in sich trägt.

Je fais un coeur.

Verlag oder Selfpublishing?

In den nächsten Wochen werde ich entscheiden, wie es weitergeht: Verlag oder Selfpublishing?

Beides hat seinen Reiz. Und gerade fühlt sich beides noch offen an. Aber heute muss ich auch diese Frage nicht lösen. Heute darf einfach nur gefeiert werden, dass ich so weit gekommen bin.

Je fais un coeur.

Leichtigkeit auf dem Teller

Heute darf es auch kulinarisch leicht sein: Porridge mit Früchten zum Frühstück, zwischendurch etwas Frisches und am Abend eine unkomplizierte, leichte Mahlzeit.

Ich merke, wie gut mir diese Einfachheit gerade tut. Und meine Verdauung freut sich mit.

Je fais un coeur.

Ein Sonntag, der leise sein durfte

Nicht spektakulär. Nicht randvoll. Aber genau richtig. Ein Sonntag mit Raum für Gedanken, kleine Entscheidungen, neue Impulse und vor allem für eines: Freundlichkeit mir selbst gegenüber.

Je fais un coeur.

Fazit

Ich glaube, ich kann das tatsächlich ganz gut: Herzen an mich selbst senden.

Und so ein Herz-Sonntag tut gut. Sehr gut sogar. Nicht alles muss sofort erledigt, entschieden oder aufgeräumt werden. Manches darf einfach erst einmal da sein, wachsen und sich sortieren. Und genau das ist heute mein kleines Sonntagsgeschenk an mich selbst gewesen.


Und du? Wie sieht dein persönlicher Herz-Sonntag aus?

Schreib es mir einfach in den Kommentar.

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Avatar von Suse Suse sagt:

    Oh wie toll, ein eigener Roman. Wovon handelt er?
    Liebe Grüße Suse

    1. Hallo Suse, mein Roman handelt von einer Frau, die allein über den Jurahöhenweg wandert und Schritt für Schritt ihre gewohnte Kontrolle verliert – bis sie in der Wildnis, in Begegnungen und im eigenen Atem eine Freiheit entdeckt, die nicht im Weggehen liegt, sondern im Ankommen bei sich selbst. Es wird ein stilles, sinnliches Nature-Writing über Freiheit, Präsenz und Mut.
      Ich beginne in Kürze meine Abonnenten über den Veröffentlichungsprozess zu informieren. Wenn du interessiert bist, dann abonniere doch meine Seite (Auf der Willkommensseite). Dann kriegst du Infos schneller als andere. Danke für dein Interesse.

  2. Avatar von justbritta justbritta sagt:

    Liebe Gertrud,

    ich schick Dir auch ein Herz 💛

    Und mir geht es ähnlich, sobald die Tage länger werden, habe ich mehr Energie – und das Bedürfnis, Frühjahrsputz zu betreiben.

    Für Deinen Roman wünsche ich Dir viel Erfolg, ich bin gespannt, ob es Verlag oder Selbstpublishing wird.

    Liebe Grüße aus Portugal

    1. Ja, herzlichen Dank. Die Entscheidung fliesst diese Tage hinein ;-)

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